Satzung des TC Rot-Weiss Porz e.V.

Neue Fassung Februar 1994

  1. Der Verein führt den Namen Tennisclub "Rot-Weiß Porz e.V."
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Porz.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung dadurch, dass er seinen Mitgliedern die Ausübung des Tennissports und allgemeine sportliche Betätigung ermöglicht bzw. fördert.
  2. Zweck des Vereins ist insbesondere auch die sportliche Förderung der Jugendlichen sowie die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit unter den Mitgliedern.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  1. Der Verein unterscheidet folgende Arten von Mitgliedern:
    a) Aktive Mitglieder
    b) Inaktive Mitglieder
    c) Jugendliche Mitglieder (Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres)
    d) Ehrenmitglieder
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Juristische Personen und Personenvereinigungen können nicht als Mitglieder aufgenommen werden.
  3. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.
  4. Die Beitrittserklärung ist schriftlich dem Vorstand vorzulegen. Die Beitrittserklärung jugendlicher Mitglieder bedarf der Zustimmungserklärung ihrer gesetzlichen Vertreter.
  5. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.
  6. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  7. Die Ablehnung der Aufnahme ist dem Aufnahmeersuchenden unter Bekanntgabe der Ablehnungsgründe schriftlich mitzuteilen. Der Entscheid des Vorstandes ist nicht anfechtbar.
  8. Jedes aktive Mitglied kann sich auf schriftlichen Antrag durch den Vorstand inaktivieren lassen. Der Inaktivierungsbeitrag muß bis zum 31. März eines jeden Jahres gestellt sein. Die Inaktivierungszeit beträgt mindestens ein Geschäftsjahr.
  9. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschlußfassung der ordentlichen Jahreshauptversammlung auf Lebenszeit verliehen.
  1. Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt.
  2. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluß des Geschäftsjahres möglich.
  3. Der Austritt ist dem Vorstand durch Einschreibebrief zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist das Aufgabedatum des Poststempels maßgeblich.
  1. Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluß.
  2. Der Ausschluß aus dem Verein ist bei wichtigem Grund zulässig. Ein wichtiger Grund liegt immer dann vor, wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins oder sein Ansehen erheblich schädigt.
  3. Der Ausschluß wird auf einen schriftlich begründeten Antrag eines aktiven, inaktiven oder Ehrenmitglieds durch Beschluß des Vorstandes ausgesprochen.
  4. Der Vorstand muß vor seiner Beschlußfassung dem Auszuschließenden die Gelegenheit zur Stellungnahme geben.
  5. Der Ausschließungsbeschluß ist dem Auszuschließenden unter Bekanntgabe der Ausschließungsgründe schriftlich mitzuteilen.
  6. Gegen die Beschlüsse des Vorstandes in Ausschließungsangelegenheiten steht den davon Betroffenen die Berufung an den Ältestenrat zu.
  7. Die Beschlüsse des Ältestenrates, die auch schriftlich unter Bekanntgabe der Gründe erfolgen müssen, sind nicht weiter anfechtbar.
  1. Ein Mitglied scheidet außerdem durch Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus.
  2. Die Streichung der Mitgliedschaft kann durch den Vorstand erfolgen, wenn ein Mitglied mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages in Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von drei Monaten, von der Absendung der Mahnung gerechnet, entrichtet. Zur Fristenwahrung ist das auf dem Mahnschreiben befindliche Aufgabedatum maßgeblich.
  3. Unbeschadet der Streichung der Mitgliedschaft bleibt das Recht, fällige Mitgliedsbeiträge zwangsweise einzutreiben.
  1. Es sind Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen aus besonderen Anlässen zu leisten.
  2. Die Mitgliederversammlung bestimmt die Höhe der Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen jeweils für ein Geschäftsjahr.
  3. Der Vorstand ist in besonderen Fällen berechtigt, Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen.
  1. Aufnahmegebühren sind nach schriftlicher Aufnahmeerklärung (§ 4 Abs. 5) fällig.
  2. Beiträge und Umlagen sind im voraus zu entrichten. Sie können in zwei gleichen Raten geleistet werden. Die erste Rate muß bis zum 31. März und die zweite Rate muß bis zum 30. Juni eines jeden Jahres gezahlt werden.
  3. Rückständige Zahlungen werden zwangsweise eingetrieben.

Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) die Kassenprüfer
d) der Ältestenrat

Mitgliederversammlungen sind:

a) die ordentlichen Jahreshauptversammlungen
b) die außerordentlichen Mitgliederversammlungen

  1. Alle Mitgliederversammlungen sind durch den Vorstand schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.
  2. Die ordentliche Jahreshauptversammlung hat in den ersten beiden Monaten eines jedes Geschäftsjahres stattzufinden. Die Einladungsfrist beträgt vier Wochen. Zur Fristwahrung ist das Aufgabedatum des Poststempels maßgeblich. Die Tagesordnung beinhaltet:
    a) Verlesen des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung sowie Abstimmung darüber,
    b) Bericht des Vorstandes
    c) Bericht des Kassenprüfers
    d) Entlastung des Vorstandes
    e) Wahl des Clubpräsidenten (alle 5 Jahre)
    f) Wahl des Vorstandes
    g) Neuwahl der Kassenprüfer
    h) Wahl weiterer Ämter und Ausschüsse
    i) Haushaltsplan
    j) Beschlüsse über Anträge
    k) Verschiedenes
    Anträge zur Tagesordnung sind vierzehn Tage vor der ordentlichen Jahreshauptversammlung schriftlich an den Vorstand zu richten.
  3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen:
    a) wenn es der Vorstand für geboten erachtet
    b) wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich beantragt. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Zur Fristwahrung ist das Aufgabedatum des Poststempels maßgeblich. Die Tagesordnung ergibt sich aus dem Einberufungsgrund. Anträge zur Tagesordnung sind eine Woche vor der außerordentlichen Mitgliederversammlungen an den Vorstand schriftlich zu richten.
  1. Alle aktiven und inaktiven Mitglieder und alle Ehrenmitglieder sind stimmberechtigt.
  2. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen ist beschlußfähig.

Die Mitgliederversammlungen werden von dem Clubpräsidenten, bei seiner Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.

  1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Die Mitgliederversammlung hat auf Antrag die schriftliche und geheime Wahl zu beschließen.
  2. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder.
  3. Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Viertel der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  4. Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünftel der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  1. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen.
  2. Das Protokoll muß mindestens beinhalten die Tagesordnung, die gestellten Anträge und die gefaßten Beschlüsse mit Angabe der Mehrheitsverhältnisse.
  3. Das Protokoll ist vom Vorstand zu unterschreiben. Das Versammlungsprotokoll ist allen Mitgliedern bekanntzugeben.
  1. Der Clupräsident wird auf die Dauer von fünf Jahren durch die ordentliche Jahreshauptversammlung gewählt.
  2. Er leitet die Mitgliederversammlung und repräsentiert den Verein.
  1. Der Vorstand besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Schatzmeister, dem Sportwart und dem Jugendwart. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Pattsituationen entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
  2. Der Vorstand wird durch Beschluß der ordentlichen Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
  3. Bei Ausscheiden einzelner Vorstandsmitglieder während der Wahlperiode kann sich der Vorstand selbstständig ergänzen.
  4. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder zeichnen gemeinsam für den Club.
  1. Die Kassenprüfer werden durch Beschluß der ordentlichen Jahreshauptversammlung auf die Dauer von einem Jahr bestellt.
  2. Eine ununterbrochene Wiederwahl ist nur für ein weiteres Jahr zulässig.
  3. Die Kassenprüfer prüfen die Durchführung des von der ordentlichen Jahreshauptversammlung beschlossenen Haushalts des abgeschlossenen Geschäftsjahres.
  4. Der Vorstand hat die zur ordnungsmäßigen Prüfung erforderlichen Unterlagen und Aufklärungen spätestens drei Wochen vor der ordentlichen Jahreshauptversammlung den Kassenprüfern zu übergeben.
  1. Der Ältestenrat besteht aus fünf Mitgliedern. Der Ältestenrat wird durch Beschluß der ordentlichen Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Ältestenrates im Amt.
  2. Bei Ausscheiden einzelner Ältestenratsmitglieder während der Wahlperiode kann sich der Ältestenrat selbstständig ergänzen.
  3. Der Ältestenrat berät den Vorstand in allen Angelegenheiten, die von besonderem Interesse für den Verein sind.
  1. Auf Antrag der Mitgliederversammlung werden auf die Dauer von zwei Jahren weitere Ämter vergeben. Hierunter fällt insbesondere das Amt eines weiteren Sportwarts, eines Jugendwarts, eines Schriftführers etc.
  2. Auf Antrag der Mitgliederversammlung werden Ausschüsse auf die Dauer von einem Jahr gebildet.
  1. Scheidet ein Mitglied, gleich aus welchem Grund, aus dem Verein aus, so hat es keinen Anspruch auf Auszahlung seines Anteils am Clubvermögen.
  2. Wird der Verein aufgelöst, so erhalten die Mitglieder ihre dem Verein gewährten Darlehen zurück. Ein darüber hinausgehender Überschuß fällt dem Deutschen Rotes Kreuz, Kreisbezirk Porz, zu.
  3. Mitglieder haben keine Nachschußplichten.

Sollten Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein oder werden oder sollte sich in dieser Satzung eine Lücke herausstellen, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden.

Anstelle der unwirksamen Bestimmungen oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine angemessene Regelung treten, die dem Willen der Mitglieder am nächsten kommt.

51147 Köln (Porz), Februar 1994

Frank Schnell
(1. Vorsitzender)
Klaus Bernstiel
(Geschäftsführer)